Wir reden über Angst, Wut oder Trauer, als wären sie Dinge – wie Steine, die man anheben, darunter schauen und untersuchen kann.
Unaufhaltsam entwickeln wir unsere Konzepte zu diesen „Dingen“.
Doch niemand begegnet „der Angst“ auf der Straße. Wir begegnen Menschen, die spät nachts auf und ab gehen, die wegen eines Verlorenen weinen oder in einer hitzigen Diskussion erstarren.
Wenn wir das Echte durch Konzepte ersetzen, verlieren wir die Verbindung zu dem, was zählt: Dem gelebten, unordentlichen, echten menschlichen Moment.
Hier stecken viel mehr Möglichkeiten.









