Mal angenommen das Leben ist ein Spiel, indem du die Rolle eines Jongleurs einnimmst. Als dieser sollst du fünf Bälle in der Luft halten. Je einer für die Arbeit, die Familie, die Gesundheit, Freunde und deine Integrität. Alle Fünf wollen in der Luft bleiben.

Eines Tages stellst du fest, dass die Arbeit kein normaler Ball ist, sondern ein Flummi. Wenn du ihn fallen lässt kommt er zurück. Es gibt immer was zu tun. Die anderen vier – Familie, Gesundheit, Freunde, Integrität – sind aus Glas. Wenn du sie fallen lässt tut’s weh. Die Glaskugeln bekommen Kratzer und Kerben. Vielleicht zerbrechen sie auch.

So beschreibt James Patterson den Balance-Akt zwischen persönlichen und professionellen Prioritäten.

Wir gehen immer »Trade-off’s« ein. Balance ist eine Ideal-Vorstellung. Wann immer wir einer Sache nachgehen, geraten wir aus der Balance, weil wir dieser Sache mehr Aufmerksamkeit schenken, als den Anderen. Die Frage ist demnach nicht, ob wir aus der Balance geraten. Denn wir müssen, wenn wir wirklich etwas schaffen wollen – persönlich oder professionell. (Auch das Genießen braucht Aufmerksamkeit.)

Die eigentliche Frage ist, wie lange man im Ungleichgewicht bleiben kann. Die Herausforderung ist einzuschätzen wie lange man bei der einen Priorität bleiben kann, bevor das Glas zerbricht.