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Der Unterschied zwischen Lernen und auswendig Lernen

Um etwas zu lernen, muss man es verstehen. Es wird dadurch vielleicht so einleuchtend, dass es einfach und mühelos ist. Und es scheint als wenn du alles auswendig kannst. Aber das ist nur eine Nebenwirkung.

Auswendig lernen können wir vieles, in vielen Bereichen. Und vielleicht kannst du es sogar zitieren und wortwörtlich wiedergeben, sodass es sich selbst jemand anderes merken kann.

Man kann beispielsweise das Alphabet auswendig lernen. Aber zu verstehen gibt es hier nicht viel.

Auf der anderen Seite, ist es albern etwas auswendig zu lernen, wenn man darauf aufbauen will. Wenn man etwas verbessern will. Wenn man improvisieren muss. Dann muss man die Zeit und Mühe investieren, um es zu verstehen.

So ist es übrigens auch mit der Gesundheit. Man kann durch die Bewegungen gehen. Man kann jeden Trend mitmachen. Oder man sucht sich klare, greifbare und sinnvolle Optionen. Dann ist’s stimmig.

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Balance-Akt: Welches Problem willst du?

Mal angenommen das Leben ist ein Spiel. Die Hauptaufgabe ist die eines Jongleurs. Als dieser sollst du fünf Bälle in der Luft halten. Je einer für die Arbeit, die Familie, die Gesundheit, Freunde und deine Integrität. Alle Fünf wollen in der Luft bleiben.

Eines Tages stellst du fest, dass die Arbeit kein normaler Ball ist, sondern ein Flummi. Wenn du ihn fallen lässt kommt er zurück. Die anderen vier – Familie, Gesundheit, Freunde, Integrität – sind aus Glas. Wenn du diese Fallen lässt entsteht unwiderruflicher Schaden. Die Glaskugeln bekommen Kratzer und Kerben. Vielleicht zerbrechen sie auch völlig.

So beschreibt James Patterson den Balance-Akt zwischen persönlichen und professionellen Prioritäten.

Wir gehen immer »Trade-off’s« ein. Balance ist eine Ideal-Vorstellung. Wann immer wir einer Sache nachgehen, geraten wir aus der Balance, weil wir dieser Sache mehr Aufmerksamkeit schenken, als den Anderen. Die Frage ist demnach nicht, ob wir aus der Balance geraten. Denn wir müssen, wenn wir wirklich etwas schaffen wollen – persönlich oder professionell. (Auch das Genießen braucht Aufmerksamkeit.)

Die eigentliche Frage ist, wie lange man im Ungleichgewicht bleiben kann. Die Herausforderung ist einzuschätzen wie lange man bei der einen Priorität bleiben kann, bevor das Glas zerbricht.