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Von der Ausnahme zur Regel

Zwei Beispiele: Der Typ, der seine Ehefrau mit einer Anderen betrügt, sagt es sei einmalig gewesen. Eine Ausnahme. Kürzlich habe ich gehört sie würden in die USA auswandern. Happy ever after.

In der Therapie sagte mir ein 11-jähriger er würde nur sehr selten leserlich schreiben können. In Ruhe ginge es, aber in der Schule sei der Druck hoch. Meistens beschweren sich seine Lehrer über seine Schrift und sie wollten ihn deshalb nicht versetzen.

Dennoch war die Therapie nach wenigen Terminen abgeschlossen und die Versetzung war gesichert.

Aus Ausnahmen werden schnell neue Regeln. Die Frage ist, welche Ausnahmen es gibt? Was hat man genau dazu beigesteuert? Und was könnte man daraus machen?

Wir verfangen uns schnell in unseren Problemen und Fehlern. Dann erhält der Stress, der Streit, der Konflikt oder das Nicht-Vorankommen die ganze Aufmerksamkeit.

Zu jeder Regel gibt es Ausnahmen. Eigentlich immer. Die Frage ist, ob wir sie bemerken.

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Niemand ist perfekt – auch nicht in seinen Fehlern

Nobody is perfect. Niemand ist perfekt. Das haben wir alle schon tausende Male gehört. Vielleicht, weil man unseren inneren Perfektionisten erinnern wollte einen Gang runter zu schalten.

Aber darum geht es mir hier nicht.

Denn ich meine, wir sind auch in all’ unseren Problemen und Fehlern nicht perfekt.

Machmal sind wir sogar Versager im Versagen.

Machmal sind wir Versager im Versagen. Klick um zu Tweeten

Nichts ist perfekt

Vielleicht willst du dich versuchen und einen perfekten Kreis zeichnen. Nimm gerne einen Zirkel zur Hilfe.

Wenn du dich versucht hast und weit genug heranzoomst, wirst du entdecken, dass dein Kreis kein perfekter Kreis ist. Man findet immer eine kleine Ecke oder Delle.

Tatsächlich ist nichts, was wir erschaffen wirklich perfekt. Mit ausreichender Vergrößerung findet man immer einen Makel.

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Nimm es nicht persönlich

»Nimm’s nicht persönlich«.

Das ist leicht gesagt. Aber schwer umzusetzen. Wie soll man’s denn nehmen? Manchmal scheint es als, wenn es nur so geht. Persönlich eben.

Der Kunde, der nicht wieder kommt. Der Patient, der zum anderen Profi wechselt. Der Kunde, der dein Produkt nicht mag. Deine beste Arbeit. Abgelehnt.

Oder die Kollegin, die dann doch lieber alleine joggen geht.

Die Sache ist: es ist nie persönlich. Es geht nie um dich. Wie sollte es auch? Die Person kennt dich ja gar nicht, versteht dich nicht. Sie kann nicht hören was in deinem Kopf los ist. Sie kennen nur sich selbst. Die Stimmen im eigenen Kopf. Die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Darum geht es.

Wenn jemand vorüberzieht, weiterzieht, zur Konkurrenz wechselt oder sogar schlecht über dich spricht, dann betrifft es nicht dich persönlich. Es geht persönlich um ihn. Seine Agenda. Seine Entscheidung. Seine Weltsicht. Seine Geschichte. Vielleicht hat es nicht gepasst.

Alles was uns bleibt ist unser Bestes zu geben. Welche Wahl haben wir?

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Was genau ist Stress? Definitionen von 9 Experten (+mögliche Auswege)

Über die Frage, was unter Stress zu verstehen ist, gab es in den Anfängen der Stressforschung heftige Auseinandersetzungen. Hier sind 9 Sichtweisen zur Definition von Stress.

Die Kurzfassung? Die eine Wahrheit gibt es nicht. Stress ist oft was wir daraus machen. Denn wir tragen einen Teil zum Stress bei.

Auf der anderen Seite, neigen viele Experten dazu Stress rein als Produkt subjektiver Wahrnehmungen zu beschreiben. Ich glaube wir müssen beides berücksichtigen: objektive Belastungen und die subjektive Sichtweise. Denn ohne zu berücksichtigen was tatsächlich da ist, verlieren wir den Blick für das was wir tagtäglich meistern.

Wer es genau wissen will, ist hier richtig.

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Gewohnheiten: Die ultimative Liste der Zahlen und Fakten

Unsere Gewohnheiten bestimmen maßgeblich unser Leben. Im Guten wie im Schlechten. Wer versucht sie zu ändern oder andere dabei unterstützt findet hier Zahlen und Fakten, um realistische Entscheidungen zu treffen.

Dabei beziehe ich mich vor allem auf wissenschaftliche Studien und Befunde aus der Psychologie und den Neurowissenschaften.

Typische Fragen werden beantwortet, wie…

  • Was genau ist eigentlich eine Gewohnheit?
  • Wie lange dauert es bis sich eine Gewohnheit bildet? (Und ist es schlimm, wenn ich einen Tag verpasse?)
  • Was sind typische Vorhaben und wie sind die Erfolgsquoten?
  • Was kann ich tun, um meine Gewohnheiten zu ändern?

Auch zeige ich worauf es ankommt, wenn wir auch unter Druck feste Gewohnheiten abrufen wollen.

Zuallererst zeige ich dir aber die Top 10 der Zahlen und Fakten.

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WOOP Methode: Wechselbad in Traum und Realität (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Dieser Artikel ist für dich, wenn du eine Anleitung für die WOOP Methode suchst.

WOOP steht kurz für Wish, Outcome, Obstacle, Plan oder auf Deutsch: Wunsch, (bestes) Ergebnis, Hindernis und Plan.

Wer Gewohnheiten ändern will, sich etwas vorgenommen hat, Fortschritte sicherstellen und sich nicht von Hindernissen überraschen lassen will ist hier richtig.

Denn genau dabei hilft die WOOP Methode.

In der wissenschaftlichen Literatur ist sie seit etwa 20 Jahren bekannt.

Die Methode verbindet das »mentale Kontrastieren«, also den gedanklichen Wechsel zwischen Traum und Realität, mit der Planung wie Ziele umgesetzt und Hindernisse bewältigt werden können.

Wenn du dich gefragt hast wie genau die WOOP Methode angewendet wird, ist hier deine Anleitung – zunächst ausführlich und einmal als kurze Stift & Zettel Übung.

Übersicht

  • Die WOOP Methode: Anleitung (ausführlich)
  • WOOP als Stift & Zettel-Übung