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Noch nicht, nicht jetzt

Der größte Feind der Veränderung ist nicht das »Nein«. Es ist ein »noch nicht« oder »nicht jetzt«.

Noch nicht ist die sicherste Option Veränderungen zu verhindern. Nicht jetzt gibt dem Status Quo die Möglichkeit sich neu zu gruppieren und das Unvermeidliche noch etwas länger zu ignorieren.

Veränderungen scheitern fast nie, weil sie zu früh da sind. Meistens, weil sie zu spät kommen. Die Möglichkeiten flachen immer ab, je länger man wartet. Wenn du glaubst die Welt sei soweit, ist es vorbei. Wenn du glaubst du bist soweit, ist es vermutlich zu spät.

»Schlechter Zeitpunkt.«

»Mach mal langsam.«

»Lass uns abwarten.«

»Vielleicht nächste Woche.«

»Darum kümmert sich jemand anderes.«

Es ist definitiv nicht zu früh anzufangen.

Der Preis für jene, die früh sind ist gering. Aber es gibt einen großen Aufschlag, wenn man zu spät ist. Und je später man beginnt, desto weniger ist die Anstrengung wert.

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Qualität – vorinstalliert

Das Gegenteil von sorglos ist vielleicht gewissenhaft. Und der beste Weg vermeidbare Fehler zu vermeiden ist sich mehr anzustrengen. Darauf zu achten. Genauer aufzupassen oder noch mehr Liebe in die Arbeit zu stecken. Dann stimmt die Qualität.

Demnach würden Chirurgen weniger Fehler machen, wenn sie sich einfach mehr anstrengen. Und viele der Fehler, die für Leid und Chaos sorgen, würden nicht passieren. Nur weil wir uns mehr anstrengen.

Und da ist was dran. Das stimmt zum Teil. Und dann ist es nicht die Anstrengung, sondern das System, das wichtig ist.

Was wäre wenn wir all die Energie, die wir in »Achte-bitte-drauf-Kommentare« stecken, in Strukturen investieren, die uns erlauben einen besseren Job zu machen? Was wenn wir Checklisten erstellen und für Supervision und peer reviews sorgen? Was wenn wir resilientere Wege finden unsere Fürsorge auszudrücken?

Auf den ersten Blick ist es vielleicht komisch, dass ein Patient das Bein markiert an dem er operiert werden soll. Aber diese kleine Anpassung bedeutet, dass die Fehlerquote bedeutend sinkt.

1846 war es für die meisten Ärzte lächerlich sich vor einer Entbindung die Hände zu waschen. Heute ist das Händewaschen nicht mehr wegzudenken. Dafür hat sich ein Stück Kultur geändert.

Statt auf einen Fehler zu reagieren indem wir sagen »Ich muss vorsichtiger sein« kann man sich auch fragen »Wie schaffe ich ein besseres System, das meine Vorsicht unterstützt?«

Oder: »Wie schaffe ich eine Kultur, die Fürsorge, Engagement, etc… unterstützt?«

Wenn etwas wichtig genug ist, um sich ernsthaft Gedanken darum zu machen, ist es möglicherweise auch wichtig genug um es systematisch anzugehen.

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Was bringt das Beste in dir hervor?

Was bringt das Schlimmste in dir hervor?

Noch eine Frage: Ist es dir möglich dein Leben in Bahnen zu leiten, in denen dein Bestes auf natürliche Weise hervorkommt? Gibt es einen Reiseplan, der es wahrscheinlicher macht, dass deine Umgebung so ist wie du sie brauchst?

Denn wenn du das nicht kannst, gibt es eine weitere Option: Kannst du deine Einstellung ändern, sodass du in Situationen, in denen du dich häufig befindest mehr von deinem Besten vorfindest und weniger vom Schlechten?

»Wir können ideale Situationen neu definieren, wenn wir es wollen.« Klick um zu Tweeten

Ideale Situationen sind meist rar – aktuell mehr als je zuvor. Aber wir können ideale Situationen neu definieren, wenn wir es wollen.

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WOOP Methode: Wechselbad in Traum und Realität (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Dieser Artikel ist für dich, wenn du eine Anleitung für die WOOP Methode suchst.

WOOP steht kurz für Wish, Outcome, Obstacle, Plan.

Wer sich etwas in den Kopf gesetzt hat, Gewohnheiten ändern will, Fortschritte sicherstellen oder sich nicht von Hindernissen überraschen lassen will, ist hier richtig.

Denn genau dabei hilft die WOOP Methode.

In der wissenschaftlichen Literatur ist sie seit etwa 20 Jahren bekannt.

Die Methode verbindet das »mentale Kontrastieren«, also den gedanklichen Wechsel zwischen Traum und Realität, mit der Planung wie Ziele umgesetzt oder Hindernisse bewältigt werden können.

Im Kern lässt sich die Methode in etwa 5-20 Minuten anwenden. Sie eignet sich für große Vorhaben bis zum täglichen Selbstmanagement, so Gabriele Oettingen.

Los geht’s!

Übersicht

  • Die WOOP Methode: Anleitung (ausführlich)
  • WOOP als Stift & Zettel-Übung
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Hausarbeit, Kunst und Terrorismus

Das Problem mit der Hausarbeit ist, dass sie im Gegenteil zur Kunst keine besondere Aufmerksamkeit erhält. Sie ist notwendig, fällt aber erst auf, wenn sie nicht erledigt wird.

Wenn der Müll stinkt, der Papierkorb überquillt, oder die Spüle vollgestellt ist, dann ist sie oft direkter Grund zur Aufregung. Sie bekommt sonst aber wenig Anerkennung.

Auch auf der Arbeit erledigen wir überwiegend Hausarbeit – regelmäßige Meetings, der jour fixe, wiederkehrende Reportings bis zur virtuellen oder tatsächlichen Fließbandarbeit. Erst wenn diese Routineaufgaben nicht erledigt werden gibt es Grund zur Aufregung. Dann gibt es Grund für das »Management der Exception«.

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Das Motto

Es könnte schief gehen. Das ist unser Job.

Aber was wenn es jemanden (oder etwas) zum Besseren verändert?
Was wenn es Menschen miteinander verbindet?
Ist es nicht den Versuch wert?
Ist es wohlwollend oder großzügig?

Wenn es diese Kriterien erfüllt, und wir könnten, dann sollten wir. Das ist unser Job.