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Selbstvergessen

Nimm es nicht persönlich

»Nehmen Sie es nicht persönlich«.

Das ist leicht gesagt. Aber schwer umzusetzen. Wie soll man’s denn nehmen? Manchmal scheint es als, wenn es nur so geht. Persönlich eben.

Der Kunde, der nicht wieder kommt. Der Patient, der zum anderen Profi wechselt. Der Kunde, der Ihr Produkt nicht mag. Ihre beste Arbeit. Abgelehnt.

Oder die Kollegin, die dann doch lieber alleine joggen geht.

Die Sache ist: es ist nie persönlich. Es geht nie um Sie. Wie sollte es auch? Die Person kennt Sie ja gar nicht, versteht Sie nicht. Sie kann nicht hören was in Ihrem Kopf los ist. Sie kennen nur sich selbst. Die Stimmen im eigenen Kopf. Die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Darum geht es.

Wenn jemand vorüberzieht, weiterzieht, zur Konkurrenz wechselt oder sogar schlecht über Sie spricht, dann betrifft es nicht Sie persönlich. Es geht persönlich um ihn. Seine Agenda. Seine Entscheidung. Seine Weltsicht. Seine Geschichte. Seine Konstruktion der Wirklichkeit. Vielleicht hat es nicht gepasst.

Alles was uns bleibt ist unser Bestes zu geben. Es besser zu machen. Welche Wahl haben wir?